Was kostet eine resiliente Wasserwirtschaft in Nordrhein-Westfalen? Wie hoch wären hier die Kosten des Nicht-Handelns in der Anpassung an den Klimawandel? Wie müssen die Finanzierungsinstrumente der Wasser- und Abwasserbewirtschaftung sowie im Wasserschutz gestärkt und weiterentwickelt werden? Diese Fragen soll ein Gutachten beleuchten, das vom FiFo Köln zusammen mit der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) Osnabrück jetzt im Auftrag der Enquete-Kommission „Wasser in Zeiten der Klimakrise“ des nordrhein-westfälischen Landtags bearbeitet wird. Beim Kick-off-Treffen am 12. Mai 2025 im Landtag hat das Projektteam der Enquete-Kommission seinen Forschungsplan vorgestellt.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat den Bericht „Alterssicherung in Deutschland“ (ASID 2023) online gestellt. Die vom Befragungsspezialisten infas in Zusammenarbeit mit dem FiFo Köln neu konzipierte und durchgeführte Untersuchung bringt wichtige Fortschritte: Unter anderem war die Befragung erstmals durchgehend geschlechtergerecht. Mithilfe eines maßgeschneiderten Steuer-Mikrosimulationsmodells hat FiFo-Projektleiterin Eva Gerhards zudem sichergestellt, dass Äpfel nicht mehr mit Birnen verglichen werden: Alle Einkommensarten werden jetzt als Nettoeinkommen ausgewiesen. Damit ist auch für die weitere Forschung eine verlässliche Datengrundlage geschaffen.

24.04.2025 - Im Auftrag des rheinland-pfälzischen Finanzministeriums hat das FiFo Köln die vertikalen Komponenten des kommunalen Finanzausgleichs untersucht. FiFo-Forscher Eric Schuß beleuchtet dabei besonders die starken Schwankungen in den Finanzen der Kommunen und des Landes durch die multiplen Krisen ab dem Jahr 2020 sowie die seit langem im Land diskutierte Problematik niedriger kommunaler Realsteuern. Das Gutachten ist nun als FiFo-Bericht Nr. 36 erschienen.

13.03.205 - Die Kommunen schreiben tiefrote Zahlen, aber die Gewerkschaft fordert 8 Prozent mehr Lohn für Beschäftigte im Dienst von Bund und Kommunen. Wie soll das zusammenpassen? Im Interview mit dem Deutschlandfunk (06.03.) und im WDR-Fernsehen (13.03) beleuchtet Michael Thöne die guten Argumente, mit denen beiden Seiten in die Tarifverhandlungen gehen. Die eigentlichen ökonomischen Probleme können diese Verhandlungen nicht lösen: Der wachsende Fachkräftemangel muss an der Quelle beantwortet werden – durch Verwaltungsvereinfachung, durch Hightech und durch qualifizierte Einwanderung. Zudem brauchen die Kommunen eine strukturelle Befreiung von den stets steigenden Sozialaufgaben anstelle von später und unvollständiger Nachfinanzierung.

05.03.2025 - Seit 2025 ist die reformierte Grundsteuer in Kraft. Nordrhein-Westfalen und zwei weitere Länder geben ihren Kommunen die Möglichkeit, auf Wohngrundstücke einen niedrigeren Hebesatz anzuwenden als auf gewerbliche Grundstücke. Die bisherige Methode zur gleichmäßigen Berücksichtigung der Grundsteuerkraft im kommunalen Finanzausgleich funktioniert damit nicht mehr. Befürchtungen, eine neue Methode werde kompliziert oder die Grundsteuer B müsse gar aus dem Finanzausgleich herausgenommen werden, sind jedoch unbegründet. Eva Gerhards und Michael Thöne zeigen im FiFo-Bericht Nr. 35, dass dies mit der neuen Methode „Einer für alle“ sogar einfach, effizient und gerecht möglich ist. Die Kurzstudie empfiehlt auch eine Lösung für die optionale Grundsteuer C auf unbebaute baureife Grundstücke. 

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.