Das Finanzwissenschaftliche Forschungsinstitut an der Universität zu Köln arbeitet an der Schnittstelle von ökonomischer Spitzenforschung und praktischer Finanzpolitik.
Unser Ziel ist es, bessere Politikgestaltung zu ermöglichen. Forschen und Beraten gehen dabei Hand in Hand. Mit diesem Credo politikorientierter Forschung und wissenschaftlicher Politikberatung arbeiten wir im Bereich der öffentlichen Finanzen, der Kommunalpolitik und Umweltpolitik sowie zu Fragen des demografischen Wandels.
Viel und zugleich bedarfsgerecht Wohnraum schaffen und die Geschwindigkeit des Klimaschutzes im Wohnungssektor verdreifachen: Das wird neben vielen privaten Investitionen auch intensives staatliches Engagement verlangen. Hier müssen die Förderwege noch effizienter auf den maximalen "Bang for the Buck" ausgerichtet werde, erläutert Michael Thöne im Interview des VdW-Magazins.
Bei den Online-Finanztagen 2021 der Evangelischen Akademie Loccum spricht Michael Thöne am zweiten Tag zu „Resilienz und Reform - Föderale Aufgabenerfüllung in den 2020er Jahren“. Melden Sie sich hier zu der kostenlosen digitalen Tagung an.
Trotz laufender Koalitionsverhandlungen nimmt sich Olaf Scholz die Zeit, mit Jens Bullerjahn, Ringo Wagner und Michael Thöne die Aufgaben und Herausforderungen deutscher Finanz- und Regierungspolitik zu diskutieren. Dafür vielen Dank! Das Gespräch wird eines der (vielen) Highlights des kommenden FES-Buches „Deutschland und sein Geld“, das zum kommenden Jahreswechsel fertiggestellt wird.
Kann Deutschland die digitale und Klima-Transformation schaffen, ohne die Schuldenbremse zu modernisieren? Vorgeschlagen werden u.a. Investitionsfördergesellschaften. Im Handelsblatt warnt Michael Thöne vor diesem Weg. Solche Nebenhaushalte untergraben parlamentarische Kontrollrechte und setzen europapolitisch ein denkbar schlechtes Beispiel. Vor allem aber funktionieren sie überhaupt nicht für die wichtigsten Zukunftsinvestitionen, erläutert er im Thread.
Von der Kommunen bis zur EU sollen allen staatlichen Ebenen resilienter gegen Krisen werden. Fiskalisch entscheidend: Wer sichert wen ab? Wer trägt die anfängliche Verantwortung, wer tilgt hinterher die Lasten? Im FiFo Discussion Paper21-1 argumentiert Michael Thöne, dass resiliente föderale Finanzen für akute Krisen wie Corona und auch für chronische Krisen, wie den Klimawandel, Antworten bieten müssen – allerdings sehr unterschiedliche.
Im jährlichen Finanzausgleichsgesetz GFG 2022 wird an wichtigen Stellschrauben gedreht; doch vieles bleibt wie immer. In der Anhörung von Sachverständigen betont Michael Thöne, dass die Finanzsorgen der NRW-Kommunen kaum gelöst werden können, wenn alles nur als horizontales Stadt-Land-Problem behandelt wird. Vertikale Perspektiven fehlen. Die Corona-Hilfen an die Kommunen gibt es in ungewisser Kreditierung. Auch der ganze vertikale Finanzausgleich zwischen Land und Kommunen wird seit Jahrzehnten nicht näher betrachtet… Honi soit qui mal y pense.
Die FiFo-Stellungnahme hier.
Kommunen brauchen finanzielle Sicherheit unabhängig von Steuereinbrüchen und Machtspielen in den Landtagen. Das lässt sich nur durch klare Orientierung am echten Bedarf gewährleisten. Über den allmählichen Paradigmenwechsel hin zu ausgewogeneren, objektiven kommunalen Finanzausgleichen spricht Michael Thöne mit Jörg Berres, dem Präsidenten des rheinland-pfälzischen Rechnungshofs und mit Patrik Kraulich, Abteilungsleiter im hessischen Finanzministerium. Moderation Ulrich Keilmann, Direktor beim hessischen Rechnungshof. Das Video der Onlineveranstaltung des „Behörden Spiegel“ hier.
Forschung trifft Rating: Im gemeinsamen Webinar von Europas führender Ratingagentur Scope und FiFo Köln diskutieren Eiko Sievert und Michael Thöne Aufgaben und Herausforderungen der deutschen Finanzpolitik in der nächsten Legislatur und Deutschlands Position an den Finanzmärkten. Sie finden die Aufzeichnung des Webinars auf LinkedIn; Michael Thönes Präsentation mit zusätzlichem Material hier zum direkten Download.
Michael Thöne
FiFo / October 2021 / Discussion Paper, FiFo-Köln
Heito Aderhold, Franziska Brantner, Ute Brümmer, Anja Hajduk, Ramona Pop, Sebastian Schäfer, Jens Südekum, Michael Thöne, Thomas von Gizycki
Bericht des Finanzpolitischen Arbeitskreises 2021 der Heinrich-Böll-Stiftung (Hsg.)
Das Konzept der europäischen öffentlichen Güter könnte ein wichtiger Treiber für die weitere europäische Integration im föderalen Sinne werden. Wie Helena Kreuter in der auf Euractiv Italia veröffentlichten Opinion betont, setzt dies jedoch eine gut durchdachte Organisation ihrer Bereitstellung im europäischen Mehrebenensystem voraus.
Zugriff auf die Publikation: