Bessere Politik ermöglichen

Das Finanzwissenschaftliche Forschungsinstitut an der Universität zu Köln arbeitet an der Schnittstelle von ökonomischer Spitzenforschung und praktischer Finanzpolitik.

Unser Ziel ist es, bessere Politikgestaltung zu ermöglichen. Forschen und Beraten gehen dabei Hand in Hand. Mit diesem Credo politikorientierter Forschung und wissenschaftlicher Politikberatung arbeiten wir im Bereich der öffentlichen Finanzen, der Kommunalpolitik und Umweltpolitik sowie zu Fragen des demografischen Wandels.

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Aktuelles
News
20.06.2021

Mehr Klimaschutz braucht höhere CO2-Preise und viel sozialen Ausgleich. Bei einer Reform der Pendlerpauschale kann ein gewisser Bestandsschutz helfen, beides  zusammenzubringen. Michael Thöne erläutert bei Westpol im WDR-Fernsehen, dass künftige Wohnortentscheidungen nicht mehr über die Entfernungspauschale von der Allgemeinheit subventioniert werden sollten. Ein Bestandsschutz erleichtert die soziale Akzeptanz für so einen Wechsel zu gerechteren, klimaneutralen Steuerregeln.

News
14.06.2021

Klimaschutz, Innovationen, Investitionen und Nachhaltigkeit – Finanzpolitik braucht neue Weichenstellungen. Anja Hajduk und Michael Thöne stellen den Bericht des Finanzpolitischen Arbeitskreises der Heinrich-Böll-Stiftung vor. Zehn Leitlinien nachhaltiger Finanzpolitik gruppieren sich um einen neuen „fiskalischen Dreiklang“. Die Online-Diskussion bringt spannende Stimmen zusammen: Ramona Pop und Michael Hüther, Franziska Brantner und Katharina Gnath, Veronika Grimm und Jens Südekum. Die Videoaufzeichnung der Veranstaltung vom 15.06.2021 finden Sie bei Youtube.

News
13.06.2021

Klimaschädliche Subvention abzubauen ist der logische erste Schritt, um endlich auch im Verkehrssektor echte Fortschritte im Klimaschutz zu machen. Um mit wirksamen CO2-Preisen voranschreiten zu können, kann es aber notwendig werden, ökonomisch unsaubere Subventionen wie die Pendlerpauschale modifiziert weiter zu nutzen, um gesellschaftliche Akzeptanz zu sichern, erläutert Michael Thöne in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

News
08.06.2021

Was kann ein Finanzausgleich zur Krisenbewältigung beitragen? Bei der Konferenz des TU Wien und des KDZ Zentrums für Verwaltungsforschung spricht Michael Thöne im Hauptvortrag über die Chancen und Grenzen, alle föderalen Ebenen durch gute Finanzausgleiche gegen so unterschiedliche Krisen wie z.B. Corona und den Klimawandel zu wappnen. Die Wiener Zeitung berichtet. Videos und Slides der Veranstaltung vom 9. Juni 2021 finden sie hier.

News
08.06.2021

Das Konzept der europäischen öffentlichen Güter könnte ein wichtiger Treiber für die weitere europäische Integration im föderalen Sinne werden. Wie Helena Kreuter in der auf Euractiv Italia veröffentlichten Opinion betont, setzt dies jedoch eine gut durchdachte Organisation ihrer Bereitstellung im europäischen Mehrebenensystem voraus.

News
16.05.2021

Vieles bewährt sich; manches sollte verbessert werden: Mit dem FiFo Bericht Nr. 30 liegt die Überprüfung des horizontalen und des vertikalen Finanzausgleichs des Freistaats Thüringen vor. Im nunmehr dritten Bundesland bewährt sich der FiFo-Ansatz der differenzierten aufgabenspezifischen Analyse kommunaler Finanzbedarfe. Er bietet die Grundlage für bedarfsgerechte Finanzausgleiche, wie sie auch von den Verfassungsgerichten der Länder verstärkt gefordert werden.

News
19.04.2021

Tatsächliche finanzielle und infrastrukturelle Rahmenbedingen gelten oft als „Spielverderber“, wenn Visionen für die Stadt von morgen entwickelt werden. Aber Bodenhaftung und Weitsicht gehören in Szenariobetrachtungen städtischer Chancen und Herausforderungen immer zusammen. Das zeigen Dörte Diemert, Kölns Stadtkämmerin, zusammen mit Forschern des difu Berlin und FiFo Köln in der April-Ausgabe von „der gemeindehaushalt. Beachten Sie dazu auch den jetzt erschienenen Difu-FiFo-Bericht.

News
18.04.2021

Sofia Darmstadt und FiFo Köln veröffentlichen ihre finanzwissenschaftliche Analyse zum kommunalen Finanzausgleich im Saarland. Die Route ist eindeutig: Eine aufgaben-, bedarfs- und zentralitätsgerechte Finanzierung für Gemeinden und Kreise ist sehr gut machbar; Anachronismen wie die „Einwohnerveredelung“ können weg. Bestellen Sie das Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; oder Sie nutzen dessen kostenlose digitale Fassung.

 

News
11.04.2021

2016 wurde eine der großen Subventionen für die Seeschifffahrt, der Lohnsteuereinbehalt für Seeleute auf Schiffen unter deutscher Flagge, von 40% auf 100% mehr als verdoppelt. Fünf Jahre später ist klar, dass das wirkungslos geblieben ist. Offenbar kein ausreichender Grund, die Finanzspritze für deutsche Reedereien nicht noch mal um sechs Jahre zu verlängern. Michael Thöne nimmt dazu in der Bundestagsanhörung aus Sicht der Subventionskontrolle Stellung.

 

Veröffentlichungen
15. Juni 2021

Heito Aderhold, Franziska Brantner, Ute Brümmer, Anja Hajduk, Ramona Pop, Sebastian Schäfer, Jens Südekum, Michael Thöne, Thomas von Gizycki

Bericht des Finanzpolitischen Arbeitskreises 2021 der Heinrich-Böll-Stiftung (Hsg.)

 

09. Juni 2021

Helena Kreuter

Das Konzept der europäischen öffentlichen Güter könnte ein wichtiger Treiber für die weitere europäische Integration im föderalen Sinne werden. Wie Helena Kreuter in der auf Euractiv Italia veröffentlichten Opinion betont, setzt dies jedoch eine gut durchdachte Organisation ihrer Bereitstellung im europäischen Mehrebenensystem voraus.

 

Zugriff auf die Publikation:

Opinion auf Euractiv Italia

 

17. Mai 2021

FiFo Bericht Nr. 30

Eva Gerhards, Bernhard Koldert, Fabian Schrogl,  Michael Thöne

Unter Mitarbeit von Niklas Tontara

FiFo/ Mai 2021/ Bericht, FiFo-Köln

 

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