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Das Finanzwissenschaftliche Forschungsinstitut an der Universität zu Köln (FiFo) ist eine gemeinnützige Einrichtung, die in der unabhängigen wirtschaftswissenschaftlichen Forschung und Politikberatung arbeitet. Die wissenschaftlichen Aktivitäten des Instituts beruhen auf langfristigen, autonom finanzierten Forschungsprogrammen. Diese Programme schaffen die theoretischen und methodischen Grundlagen für ein breites Spektrum mittel- und kurzfristiger, marktfinanzierter Forschungsprojekte und Beratungsmandate.
Naturgemäß haben sich die Forschungsgebiete des FiFo in den vergangenen fünfzig Jahren stark gewandelt, analog zu den Veränderungen der Finanzwissenschaft und –politik. Gleichwohl sind wesentliche Fragen der Finanzwissenschaft ‚immer’ aktuell, und so haben sich in den vergangenen zwanzig Jahren die folgenden Themen als die langfristigen Forschungsbereiche des Instituts herauskristallisiert:
Finanztheorie und –politik,
Theorie und Instrumente nationaler und internationaler Umweltpolitik,
Direkte und indirekte Besteuerung,
Finanzausgleich in kommunaler, nationaler und internationaler Perspektive,
Theorie und Evaluierung staatlicher Ausgabenprogramme und Subventionen,
Regionale Planung und nachhaltige regionale Entwicklung,
Innovationstheorie und Technologiepolitik,
Kommunalfinanzen und Privatisierung.
Kurz- und mittelfristige Projekte zu Fragen in diesen ‚Kernkompetenzen’ des FiFo werden mehr oder weniger regelmäßig durchgeführt. Zusätzliche, andere Forschungsfragen werden dann aufgegriffen, wenn sie erwarten lassen, vertiefte Einblicke in oder neue Perspektiven für unsere ‚traditionelle’ Materie zu eröffnen.
Zu den Kunden und Auftraggebern der Forschungs- und Beratungstätigkeit des FiFo zählen wissenschaftliche Stiftungen und Organisationen, nationale und regionale Regierungen in Deutschland und dem Ausland, Kommunen, internationale Organisationen, Verbände, private Unternehmen und – gelegentlich – politische Parteien.
Auch wenn es de jure kein Teil der Universität zu Köln ist, sind sich FiFo und Universität doch in einem Verhältnis institutionalisierter Kooperation und wechselseitiger Unterstützung verbunden. So sind zum Beispiel die Inhaber der Kölner Lehrstühle für Finanzwissenschaft zugleich auch Direktoren des Instituts.
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